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Empowerment.

Den Menschen stärken. Ressourcen fördern. Persönliche Kompetenzen entwickeln. Neue Perspektiven schaffen.

Definition Empowerment (aus dem Englischen): „Ermächtigung, Übertragung von Verantwortung“

Das primäre Ziel von SUPERTRAMPS ist das Empowerment unserer Guides. Durch gezielte Unterstützung und Förderung, ermutigen wir sie ihre eigenen Stärken und persönlichen Kompetenzen (wieder) zu entdecken. Wir leisten Hilfestellung um individuelle Fähigkeiten und Ressourcen freizusetzen. Dieser Prozess erleichtert eine selbstbestimmte Gestaltung der eigenen Lebenswege und Lebensräume zurück in Richtung einer gesicherten Existenz.

Unser Ansatz stellt die Qualitäten und Persönlichkeiten unserer Guides in den Vordergrund.  In diesem Rahmen werden individuelle Möglichkeitsräume aufgeschlossen und Werkzeuge für ein eigenverantwortliches Lebensmanagement zur Verfügung gestellt.)

Empowerment auf vielen Wegen.

Bei unserer Arbeit werden wir von zahlreichen Menschen und Institutionen unterstützt, die mit unterschiedlichen Konzepten und Ansätzen die individuellen Ressourcen unserer Guides mobilisieren.

Wir wollen die vielfältigen Wege dieses Empowerments aufzeigen und die Menschen vorstellen, die aktiv mitgestaltet haben, die Potentiale und Kompetenzen unserer SUEPRTRAMPS Guides zu stärken und weiter zu entwickeln.

DANKESCHÖN!

„Ich bin ein Steh-Auf-Mann, fliege ich einmal um, stehe ich wieder auf und bleibe nicht mehr liegen.“ (Zitat Guide aus unserer gemeinsamen Forschung)

„Man ist nicht vorbereitet darauf, dass man aus dem Leben gerissen wird. Und dann wieder zurück ins Leben zu gehen, ist natürlich schwer und kostet Kraft und das ist nicht einfach. Und genau das erzählen wir, wie schwer es ist zurück ins Leben zu gehen, uns hier wieder aufzurappeln und wieder aufzustehen und weiterzumachen. Ich sage immer, Krone zurechtrücken und weitergehen.“ (Zitat Guide)

Diana Michaelis

Ich bin Kultur- und Sozialanthropologin und die Welt, Kulturen und Gesellschaften begeistern mich. Durch meine langjährigen Reisen, verschiedenste Projekte, vor allem mein Anthropologie-Studium und meinen langjährigen Aufenthalt zwischen zwei unterschiedlichen sozio-kulturellen Kontexten, dem deutschsprachigen Raum und Ägypten, habe ich gelernt unterschiedlichste Menschen und ihre Geschichten nachvollziehend zu verstehen und diese jeweils vor ihrem eigenen Hintergrund zu erleben und mit ihnen zu erforschen. Gerade als Forscherin habe ich den unersättlichen Drang entwickelt, den Menschen mit denen ich arbeite, auch etwas Sinnvolles auf ihrem Lebensweg zurückzugeben. Durch meine Zeit bei und mit den SUPERTRAMPS habe ich einen solchen konstruktiven Prozess für die Teilnehmerinnen, in Form von dem „Empowerment“ der Guides, erfahren dürfen.

„Ich bin positiv ins Leben zurückkehrt, durch Supertramps!“ (Zitat Guide)

Im Rahmen meines Studiums wollte ich meine erste eigene Feldforschung an einem Ort durchführen, der möglichst außerhalb meiner studentisch wohlbehüteten Alltagsblase existieren und meinem eigenen Kontext möglichst fern sein sollte. Diesen fand ich mit SUPERTRAMPS, wo es mir ausgehend von dem angeführten Anliegen des Vereins, „Empowerment der Guides“, darum ging aus der Perspektive der (ehemals) „obdachlosen“ ProjektteilnehmerInnen zu erforschen, ob und inwiefern ihre Teilnahme an dem Projekt „SUPERTRAMPS“ in Wien einen von ihnen wahrgenommenen „empowernden“ Einfluss auf ihre Lebenswelt hat. Dazu nahm ich am gesamten Spektrum des Vereins rund um die Guides teil. Trotz meiner außergewöhnlichen Rolle wurde ich dabei wie selbstverständlich von Anfang an mit in sämtliche Abläufe und Rahmenbedingungen von den Guides miteingebunden und als eine ehrenamtliche Mitarbeiterin zur Unterstützung von SUPERTRAMPS angesehen. 

Bei dieser für alle Beteiligten sehr aufregenden Zeit erhielt ich nicht nur elementare Einblicke in meinen neuen Kontext, sondern meine Teilnahme ermöglichte mir die höchst individuellen und authentischen Lebensgeschichten der einzelnen Guides persönlich mitzuerleben und damit in die mir bis dato eher unbekannten Lebenswelten von Menschen mit ganz besonderen Erfahrungen einzutauchen.

„Wenn ich keine Touren machen tät, wäre ich noch immer in meinem Schneckenhaus, würde nicht einmal rausschauen wollen und mich einfach nur abkapseln. Und jetzt ist es aber so, dass ich sage, JA, ich habe Ziele und die will ich erreichen und das mache ich auch.“ (Zitat Guide)

Die theoretische Recherche machte es mir anfangs unmöglich mich auf eine Definition von „Empowerment“ zu einigen. Angesichts des heterogenen Entstehungskontextes stellt der Begriff in Anwendung und Bedeutung eine kaum greifbare, individuell subjektive Wahrnehmung von „mastery and control“ dar, welche unterschiedliche Formen für unterschiedliche Menschen annimmt, unterschiedliche Formen in unterschiedlichen Kontexten annehmen kann und letztendlich eine dynamische Variable darstellt, die über die Zeit hinweg höchst fluktuierend ist (Zimmerman 1995: 585 f.). Durch meine Zeit bei SUPERTRAMPS habe ich gelernt den Begriff nicht nach Maßstäben in Theorien zu suchen, sondern besonders in den einzelnen Menschen und in jener Organisationsstruktur einzufangen, in der „Empowerment“ das primäre Projektziel ausmacht. Die Menschen, ihre Interaktionen und ihre gegenseitig gesetzten und auch erfüllten Erwartungen ließen mich ein extrem positives, energetisches und aktiv ambitioniertes Grundgefühl verspüren, das eine lebhafte und unterstützende Dynamik für alle Beteiligten kreierte. Die alltäglich tatkräftige Begeisterung aller involvierten TeilnehmerInnen mündete für mich in der individuellen Wahrnehmung der Guides von „Empowerment“, wie es der Verein auch selbst benennt: „Die Stärkung des Selbstbewusstseins und die Wieder- Annäherung an fixe Strukturen [geschehen] fast nebenbei“ (supertramps online).

Weil die Führungen geben mir die Wertschätzung, dass ich was kann, dass ich was bin, und dass mich Leute so akzeptieren wie ich bin. Das ist mir wichtig und ein jeder Lacher von ihnen baut mich noch mehr auf. Ich sag immer so, ein jedes Lachen von den Teilnehmern ist für mich wie ein Lichtstrahl in meine Seele, nein wirklich, weil zum Schluss gehe ich mit einem Grinsen heim weil ich weiß ich war wieder gut, ich habe es wieder geschafft, obwohl ich es nie geglaubt hätte, nie! (Zitat Guide)

SUPERTRAMPS stellt für mich und für die Guides diesen individuellen Prozess der Selbstermächtigung dar, welcher durch die Bewusstwerdung der Veränderungsmöglichkeiten in der Aneignung und Mobilisierung entsprechender Ressourcen, wie vor allem dem Mut mündet, in die Zukunft zu schauen, sich nicht dem „Schicksal“ hinzugeben, sondern das Leben selbst in die Hand zu nehmen, eigene Pläne zu machen und die selbstgewählten Ziele zu erschließen. 

SUPERTRAMPS ermöglicht den Guides einen Ausgangspunkt und eine neue Lebens-Plattform und -Perspektive, welche, das persönliche Lebensgefühl ändernd, einen neuen Sinn schafft. Die TeilnehmerInnen nutzen diesen Kontext als Möglichkeit des Selbst-Ausdruckes und der -Einbringung entlang ihrer Bedürfnisse, Erwartungen und Ansprüche, die ihre Motivation zur Teilnahme formen. Es geht den Guides um relevante Faktoren, angefangen von dem Klischee-Abbau der gesellschaftlichen Stigmatisierungen von „Obdachlosen“ mit der eigenen aufgeklärten Darstellung als „normale Menschen“ über lebensausfüllende Komponenten von Beschäftigung oder einem Arbeitsersatz. Neben einer sinnstiftenden Motivation werden durch positives Feedback wie auch neu erlernte Fertigkeiten wichtige Ressourcen für den „Mut“ erlangt, um die Touren teilweise als eine Art Gesprächs-Therapie zu nutzen oder sich der eigenen Lebenswünsche- und Ziele bewusst zu werden. Im sicheren Rahmen der Gruppenzugehörigkeit bei SUPERTRAMPS werden diese Möglichkeiten der Selbstbestimmung zum Erreichen der eigenen Ziele bestmöglich erkannt und gemeinsam aushandelnd angegangen. Als AutorInnen ihres eigenen Lebens entwickeln die Guides dadurch in Abhängigkeit ihrer eigenen Erwartungen, Wünschen und (Lebens-) Zukunftsplänen ein höchst individuell reflexives Empowerment-Gefühl durch SUPERTRAMPS.

„Den Menschen zu vermitteln, dass Obdachlose auch normale Menschen sind, und zwar, ganz tief sind und, und viel verloren haben, aber doch auch Menschen sind, und man tiefer schauen muss als nur oberflächlich zu sagen, ́okay du bist der Sandler ́, ́du bist ein Obdachloser Alkoholiker ́, ́du bist nichts wert ́, und mit dem vermitteln wir, dass der sehr wohl auch ein Mensch ist und, und, sein Schicksal gehabt hat und sein Erlebnis gehabt hat, dass er runtergefallen ist. Weil es ist keiner davon befreit, es kann einem Jeden passieren, ob es ein Arzt ist oder ein normaler Hakler, Hilfshakler, das ist wurscht. Es kann einem Jeden passieren und das kann man halt vermitteln, das wollen wir vermitteln.“ (Zitat Guide)

Es war eine äußerst bereichernde Erfahrung für mich mit den SUPERTRAMPS zu arbeiten, sich auszutauschen, voneinander zu lernen und profitieren zu dürfen. Jeder Guide hat mich auf die eigene Weise für mein eigenes Lebenskonzept inspiriert, und ich schätze SUPERTRAMPS sehr als einen Rahmen und ein unterstützendes Projekt für die vielen Menschen, die nach einer Möglichkeit suchen ihre eigenen Fähigkeiten entdeckend einzubringen und entfalten zu können. Ich möchte mich für diese wahrlich bereichernde, „empowernde“, wundervoll traurige und schöne Zeit bedanken. Es hat mir Spaß gemacht von dem wichtigen und für mich sehr wertvollen Wissensschatz der Guides übers Leben erfahren zu dürfen. DANKE.

Ich bin wieder lustiger geworden, ich lache wieder mehr. Es schaut zwar blöd aus zu lachen ohne Zähne aber ich lache wieder mehr. Und ja, mein Selbstvertrauen ist wieder da und was mir am wichtigsten an dem Ganzen ist. Das ist was mir ST gebracht hat, dass ich mein Leben wieder schätze, das habe ich von ST. (Zitat Guide)

Katrin Kadletz

Ich liebe Wien und das Leben in Wien. Ich bin ständig unterwegs und offen für Neues. Seit dem Jahr 2004 plane ich anspruchsvolle Programme für internationale Tourismusagenturen und profitiere dabei von meiner Ausbildung als staatlich geprüfte Fremdenführerin und im Bereich Logistik und Marketing. Inspiriert werde ich durch meine Familie, Reisen, Theaterbesuche, Imkern auf dem Dach unseres Hauses und Nichtstun in der Sommerfrische und viel und gerne lesen.

„ Man war kein wirklicher Wiener, ohne diese Liebe zur Kultur, ohne diesen gleichzeitig genießenden und prüfenden Sinn für diese heiligste Überflüssigkeit des Lebens“. 

(Stefan Zweig  „Die Welt von gestern“).

Was bedeutet für mich Empowerment?  – Jemandem etwas zutrauen, in Eigenverantwortung übergeben, seinen Horizont weiter machen, so dass es möglich ist, aus dem hätti-wari-Elend herauszukommen.

Wie habe ich Empowerment bei SUPERTRAMPS erlebt?  – Jeder wird dort abgeholt, wo er/sie ist. Es gibt Angebote zur Weiterbildung, kein Muss, Unterstützung, Geduld. Am besten gefällt mir, dass es gemeinsame Jour Fixe gibt und andere Gelegenheiten bei denen man sich auf Augenhöhe begegnet.

In welchem Rahmen habe ich mich wie engagiert und eingebracht?  – Ich habe mit dem Supertramp Ferdinand 2 Führungen entworfen, eine im 9. Bezirk im schönen Servitenviertel und eine durch die Innenstadt. Wir führen Interessenten gemeinsam. Ich biete das unentgeltlich an.

 

Was bedeutet für mich Empowerment?  – Jemandem etwas zutrauen, in Eigenverantwortung übergeben, seinen Horizont weiter machen, so dass es möglich ist, aus dem hätti-wari-Elend herauszukommen.

Wie habe ich Empowerment bei SUPERTRAMPS erlebt?  – Jeder wird dort abgeholt, wo er/sie ist. Es gibt Angebote zur Weiterbildung, kein Muss, Unterstützung, Geduld. Am besten gefällt mir, dass es gemeinsame Jour Fixe gibt und andere Gelegenheiten bei denen man sich auf Augenhöhe begegnet.

In welchem Rahmen habe ich mich wie engagiert und eingebracht?  – Ich habe mit dem Supertramp Ferdinand 2 Führungen entworfen, eine im 9. Bezirk im schönen Servitenviertel und eine durch die Innenstadt. Wir führen Interessenten gemeinsam. Ich biete das unentgeltlich an.

Was ist mein persönlicher Beitrag zum Empowerment der SUPERTRAMPS Guides?  – Nach zeitlicher Möglichkeit versuche ich an Veranstaltungen teilzunehmen, um die anderen Supertramps besser kennenzulernen und herauszufinden, was ihre Gedanken zu verschiedensten Themen sind und was sie geprägt hat. Ein längerer Prozess. Wirklich gut geht das mit „meinem“ Supertramp Ferdinand, weil wir uns nach unseren Touren immer gerne zusammensetzen und den beidseitigen Austausch sehr schätzen.

Welche Ressourcen wurden gefördert, welche Kompetenzen gestärkt, welche Fähigkeiten freigesetzt?  – Um eine Führung zu machen, muss man pünktlich sein, präsentabel aussehen und seinen Text können oder improvisieren können oder eine gute Allgemeinbildung haben.

Was sind meine Erfahrungen und Eindrücke aus der Zusammenarbeit mit den Guides?  – Sehr gut. Großartig, dass sie bereit sind, anderen von ihrer misslichen Lage zu berichten, das ist nicht leicht, aber sehr wichtig.

Wie habe ich die Mitwirkung der Guides und deren persönliche Entwicklung erlebt?  – Alle haben Freude daran, auf andere Menschen zuzugehen, sie sind neugierig und aufmerksam, gleichzeitig zurückhaltend und sensibel. Sie sind gerne unter Menschen, aber ob das immer schon so war oder eine Entwicklung ist, kann ich nicht beurteilen.

Welche Anekdote(n) gibt es aus der Zusammenarbeit mit den SUPERTRAMPS Guides?  – Keine Anekdoten, nur Staunen, wie ihre Welt ist und wie meine ist und dass wir eigentlich beide in derselben Welt leben.

I am Nuno Luzio, 38 years old, Portuguese. Living and working in Vienna for more than seven years. Out of my country for much longer. Profoundly curious about people: the more diverse, the better.

What does empowerment mean for me?

Empowerment is the ability to discover one’s best attributes and make others aware of their many talents and innate potential.

How did I experience empowerment with/at SUPERTRAMPS?

SUPERTRAMPS confirmed that one’s ability to make the world a better place is much more within reach than often thought. Small actions, if done with passion and commitment, can take others far.

What is my personal contribution to the empowerment of the SUPERTRAMPS guides?

Very modest. Through my work with the SUPERTRAMPS I have hopefully helped to expand the tours‘ target audience since at least one of the guides will be able to provide them in English.

Which resources were promoted, which competences were strengthened, which skills were released?

My collaboration was mostly focussed on improving English language skills. Guide Ferdinand, with whom I have worked with, improved those skills sharply. 

What are my experiences and impressions from working with the guide(s)?

It was an unforgettable experience. I never looked at a homeless person in the same way. Through this work, I could meet people just like me, my friends, my family, who happened to lose grip of their lives and ended up on the streets. The way out of the streets proves their resilience and strength. SUPERTRAMPS proves that homeless people should never be underestimate and have plenty to offer to the community. They too deserve another opportunity!

How did I experience the participation of the guides and their personal development?

Ferdinand was very engaged and engaging. Very intelligent and keen to learn while being at the same time kind and generous – an impressive person. It was very rewarding to witness and contribute to his progression.

Any anecdote(s) from working with the SUPERTRAMPS guides?  

Ferdinand and I made a „non-disclosure pact“ as mutual trust is paramount to have a good collaboration. So I will keep those stories for me. But I can assure that we had great laughs and a really good time! I would recommend it to anyone interested to help SUPERTRAMPS. 

Lucia Czernin

Ich bin froh, mit und für die Supertramps gearbeitet zu haben!

Zusammen mit den Guides, konnte ich neue Konzepte für die Kulturvermittlung des scheinbar unscheinbaren Wiens entwickeln. Was mich als Storyteller am meisten fasziniert: die Lebensgeschichten hinter den Stadtmauern als Teil des Gesamtkunstwerks Wien zu sehen. Auch in einer Video-Kampagne konnte ich die Lebenskunst der Supertramps Guides wunderbar mit den Klängen der Supertramp Songs harmonieren. Vor allem wenn man selbst gerade keinen klaren Weg vor Augen hat, bekommt man bei den Supertramps wieder Hoffnung:

Es gibt immer einen Weg.

Philipp Schnell

Mein Name ist Philipp und ich arbeite als unabhängiger Forscher und Coach für Studenten und Berufstätige in Wien. Ich durfte SUPERTRAMPS im Rahmen eines Forschungsprojektes über die Lebenswelten von Obdachlosen in Wien, das ich im Auftrage der Stadt Wien durchführe, kennenlernen. An dieser Stelle muss ich mich zuerst für die Unterstützung, Offenheit und das Engagement von SUPERTRAMPS bedanken, die mir im Zuge dieser Zusammenarbeit zuteil wurden.

Empowerment konnte ich bei SUPERTRAMPS auf unterschiedliche Art und Weise erleben. Einerseits wird (ehemals) Obdachlosen eine Chance auf ein geregeltes Leben und persönliches Einkommen geboten, was nach meiner Meinung die Grundlage darstellt, das eigene Leben wieder aktiv und selbstbestimmt führen zu können und somit an der Gesellschaft wieder ein Stück weit teilzuhaben. Dies wiederum bietet den involvierten Personen die Möglichkeit, in eine geregelte Wohnsituation zu gelangen, soziale Kontakte wahrzunehmen und Platz zu schaffen, um sich als Persönlichkeit zu entfalten. Dies ist wahrscheinlich die größte Chance die SUPERTRAMPS den eigenen MitarbeiterInnen bietet: Eine Grundlage für die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit in Bezug auf Arbeiten, Wohnen und soziale Beziehungen. Von hier aus scheint es dann zumindest ein bisschen leichter, positive Perspektiven auf das eigene Leben und die aktive Teilhabe an der Gesellschaft zu eröffnen.

Ich habe SUPERTRAMPS im Rahmen des zuvor angesprochenen Forschungsprojektes getroffen und als sehr offene, vielfältige und kommunikative Gruppe kennengelernt. Ich habe mich sofort in ihrer Mitte wohl gefühlt und unglaubliche Unterstützung, Vertrauen und Verständnis erfahren. Dadurch konnte ich nicht nur ein stückweit in die Lebenssituation von ehemals obdachlosen Menschen eintauchen und deren Bedürfnisse, Perspektiven und Meinungen kennenlernen. Ebenso wurde es mir ermöglicht, ein Forschungsprojekt über eine sonst oft vernachlässigte oder vergessene Gruppe in unserer Gesellschaft durchzuführen. Ohne eure Form von Empowerment und euren positiven Input wäre das nicht so einfach möglich gewesen. Danke!

Ich finde es großartig, dass SUPERTRAMPS Chancen und Perspektiven für Menschen bietet, die diese nicht so einfach vorfinden wie viele andere Teile der Gesellschaft. Besonders dass die engagierten Leute sich persönlich einbringen, füreinander und für andere da sind und Integration und sozialen Zusammenhalt auch in den schwierigsten Situationen leben, war und ist für mich eine große Inspiration.

Ich bin äußerst froh, mit SUPERTRAMPS arbeiten zu dürfen und möchte andere einladen, an diesem großartigen Projekt ebenso teilzuhaben und so Solidarität, Toleranz und soziale Integration in unserer Gesellschaft zu unterstützen.

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