Wien – mein (un)gemütliches Nachtquartier

SUPERTRAMPS Tour Robert "Wien - mein (un)gemütliches Nachtquartier (c) Alexander Fortunat
Termine

 

Robert ist trotzdem ein fröhlicher, sehr positiv und hoffnungsvoll gesinnter Mensch, von dem man viel lernen kann!

Ingrid, Oktober 2016

Auf Roberts Tour lernen die Teilnehmenden unterschiedliche Schlafplätze kennen: zwei Notquartiere, zwei Stellen im öffentlichen Raum, einen Container und die sogenannte versteckte Wohnungslosigkeit. Versteckt wohnungslos sein bedeutet, von anderen Menschen in deren privaten Wohnräumen geduldet zu werden. Daraus entsteht ein extremes Machtverhältnis, das meistens mit sexuellen Dienstleistungen verknüpft ist. Jede Form von Wohnungslosigkeit hat andere Nachteile. Aspekte wie Kälte, mangelnde Privatsphäre, verschmutzte oder fehlende sanitäre Anlagen und Kontrolle müssen abgewogen werden.

Start:  Kreuzung Rennweg 82 und Lissagasse 1, 1030 Wien
Ende: Enkplatz, 1110 Wien

Jeden Samstag von 15 bis ca. 16:30 Uhr.

Sprachen: Deutsch, Englisch und Ungarisch
Barrierefrei: ja

Teilnehmende über die Tour


Wir haben mit Robert eine Tour im 3. Wiener Gemeindebezirk gemacht, wo er uns zu unterschiedlichsten Plätzen geführt hat: von einem Notschlafquartier bis hin zu seinem ehemaligen Schlafplatz unter freiem Himmel und noch ein paar weiteren sehr interessanten Stationen. Die Tour war sehr beeindruckend und gibt einen Einblick in eine „Unterwelt“ von Wien, die einem als Wien-Bewohner verborgen bleibt bzw. die man nur aus der Ferne wahrnimmt, wenn überhaupt. Robert ist ein super Guide, der einem diese Parallelwelt von Wien näher bringt, jede Frage beantworten kann und mit ganz viel Herzlichkeit, Humor und Offenheit diese Tour für uns alle zu etwas ganz besonderem und unvergesslichem gemacht hat. Man erfährt, welche Hilfsangebote es für Obdachlose in Wien gibt, wie schwierig oftmals der Zugang zu Notschlafstellen ist und welche „Hierarchien“ es unter den Obdachlosen gibt.
Ich kann jedem nur empfehlen bei Supertramps eine Tour zu machen, da man ganz nah und direkt erfahren kann, wie sehr Menschen am Rande der Gesellschaft für ihr Überleben bzw. den Weg zurück in ein geregeltes Leben kämpfen müssen. Regina, Oktober 2017

„Wir waren alle schwer beeindruckt von Roberts Offenheit und Talent, diese Führung derart informativ sowie interessant zu gestalten,
es war für uns sehr spannend und lehrreich, wir werden euch auf jeden Fall weiterempfehlen! „
 Walter Zarbl, Projektleitung VHS Jugendcoaching Simmering, Juli 2017

„Unser Führer (Robert) war sehr freundlich und lustig. Sofortige Antwort auf jegliche Fragen. Netter Typ mit sehr viel Anstand. Kann man nur weiter empfehlen. Nochmal ein großes Dankeschön für die Führung.“ Bastian, Juni 2017

„Von allen meinen KollegInnen habe ich nur begeistertes Feedback zurück bekommen. Ich selbst war von der Tour sehr überrascht. Ich hatte mit allgemeineren Informationen zum Thema Obdachlosigkeit gerechnet und stattdessen eine sehr persönliche Geschichte bekommen und einen sehr interessanten Menschen kennengelernt. Das hat mich wirklich berührt. Alle unsere Fragen wurden vollständig beantwortet. Sowohl die allgemeinen als auch die persönlichen. Dafür dass Robert wie die meisten anderen Obdachlosen unter fehlender Privatsphäre leidet, hätte ich so eine Offenheit nie erwartet.“ Corinna, Juni 2017

„Danke nochmal an Robert für die Tour – war trotz Regen echt geschmeidig und interessant – sympathischer Typ. Werde sicher demnächst eine weitere mitgehen 😉 Englisch hat auch gepasst.“ Michael, Juni 2017

„Robert war überpünktlich, war sehr engagiert und hat alle unsere Fragen ausführlich beantwortet. Ich denke besser geht es nicht. In diesem Sinne ein Bravo für Robert und für die Idee via Supertramps die Menschen sensibler für diese Thematik zu machen.“ Micheline, Mai 2017

„Wir hatten am Sonntag eine sehr aufschlussreiche Tour mit Ihrem „Supertramper“ Robert.  Es tut uns „normalen“ Bürgern einmal ganz gut, Einblicke in das Leben der Menschen zu erhalten, die abseits unserer Gesellschaft stehen. Wenn man hört, wie diese ihr tägliches Leben fristen müssen, wird man sehr nachdenklich und unsere kleinen Sorgen total belanglos.“ Leopoldine, Februar 2017

„Es war zwar ein wenig deprimierend zu sehen, wo Robert geschlafen hat. Aber er war so ein Netter und die Tour war ganz hervorragend. Vielen Dank!“ Rosina, Februar 2017

„Die Tour mit Robert war ganz fantastisch. Er hat uns ganz super an seine Welt herangeführt. Eine sehr bereichernde Erfahrung und eine vollkommen neue Perspektive auf Wien. Werde bei Gelegenheit sicher noch Touren mit anderen Guides machen“ Annika, Dezember 2016

„Robert hat die Tour so toll geleitet, es war so spannend ihm zuzuhören und er machte das alles in einem Rahmen, indem man sich traute alles zu Fragen. Nichts wollte er irgendwie verheimlichen, ganz unverblümt sprach er über alles und beantwortete die Fragen mit so viel Aufrichtigkeit. Es war so spannend, rührend, interessant,… alles zu gleich! Ein großes Lob an ihn!“ Anna, Dezember 2016

„Robert hat uns in einer angenehmen Art und Weise von seinen Erfahrungen, seinen Schlafplätzen und seinem Leben erzählt und unsere unzähligen Fragen geduldig beantwortet. Ich möchte ihm ein großes Lob dafür aussprechen, wie er das gemacht hat. Sein hartes Schicksal hat mich sehr berührt und was mir gefällt an ihm: Robert ist trotzdem ein fröhlicher, sehr positiv und hoffnungsvoll gesinnter Mensch, von dem man viel lernen kann! Überhaupt haben viele von uns gestern festgestellt, dass die Idee Ihres Vereines sehr gut ist, Gratulation!“ Ingrid, Oktober 2016

„Waren mit Robert unterwegs! Verstanden uns super, es war interessant, heftig und auch lustig zugleich. Schätzen sehr woran er uns teilhaben ließ, auf irgendwie selber Augenhöhe, das war besonders toll. Absolute Empfehlung!“  Lien, Juli 2016

„Gestern habe ich an Roberts Tour teilgenommen: Er hat eine bewegende Geschichte verwoben über Ohnmacht, Gewalt, Gewitztheit und Würde.
Danke Robert, danke Supertramps, für diesen besonderen Blick auf Wien!“ Viera, Juni 2016