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Wien – unser eiskalter Überlebenskampf

Unser erfahrener Guide Angelo und unser erfolgreiches Energiebündel Sandra wagen einen gemeinsamen Weg: Im Duo erkunden sie mit den Tourteilnehmern den schicken Bobo-Bezirk Josefstadt. Doch neben den Gründerzeithäusern mit wunderschönen Innenhöfen und trendigen Cafés eröffnen die beiden noch eine andere Welt, die viele Frage aufwirft: Wo und wie hilft Wien mit öffentlichen und privaten Einrichtungen und Initiativen Menschen, die ihre eigene Wohnung verloren haben? Was ist Menschen auf der Straße wichtig und was brauchen sie? Welche Überlebensstrategien eignet man sich in Notsituationen an?
Angelo kennt die Gegend wie seine Hosentasche – schließlich hat er dort selbst so einiges als Obdachloser erlebt. Er weiß, wie man im Park auch bei Minusgraden übernachtet, am besten zu gratis Lebensmitteln und täglichen (Luxus)gütern kommt und auch wie man seinen Wissensdurst stillen kann. Sandra hat die Fakten rund um die Einrichtungen detailgenau recherchiert und ergänzt immer wieder mit ihren eigenen Erfahrungen als Frau in der (versteckten) Wohnungslosigkeit. Lernen Sie dieses kämpferische, mutmachende und liebenswürdige Duo auf ihrer faszinierenden Tour durch den 8. Bezirk kennen – denn es gibt immer einen Weg!

Start: Kreuzung Lederergasse/Laudongasse (an der Straßenbahnhaltestelle Laudongasse Straßenbahn 5 und 33 Richtung Westbahnhof/Josefstädterstraße)
Ende: U6 Station Josefstädterstraße

Die Touren finden ab 17. Dezember jeden Sonntag von 14 bis ca. 15:30 Uhr statt.
Sprachen: Deutsch
Barrierefrei: ja

 

Jetzt einen Platz zur Premiere am 17. Dezember um 14 Uhr reservieren!

 

Wien – mein Zentrum für starke Frauen

Sandra klärt auf ihrer Tour auf, was es heißt als Mädchen und Frau in einer prekären Wohnsituation zu stehen. Im Venediger-Au-Park beginnt Sandra mit einer schockierenden und gleichzeitig schönen Geschichte aus ihrer Kindheit, später erzählt sie im Volkertviertel eine Anekdote aus ihrer wilden Jugendzeit. Gemeinsam mit den Tour-Besucher*innen erforscht sie Gründe der Wohnungslosigkeit von Frauen und erklärt sowie zeigt Hilfestellungen in Wien, die sie mit persönlichen Erfahrungen untermauert. Besonders wichtig ist es für den kreativen Tour-Guide, auf die Thematik versteckte Wohnungslosigkeit einzugehen. Einerseits, weil sie selbst für viele Unvorstellbares durchgemacht hat, und andererseits weil sie Frauen durch ihre eigene Geschichte ermutigen möchte. Ermutigen, stark zu sein und aufzuzeigen, dass es immer einen Weg und Hilfe gibt. Sandras eigenen Mut, Besucher*innen auf der Tour in ihr Leben eintauchen zu lassen, verdanken wir unter anderem der feministischen Kulturvermittlerin Petra Unger sowie der Geschäftsführerin des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser Maria Rösslhumer. Außerdem gibt Sandra die Tour Kraft, weil sie damit, wie sie selbst sagt, „zum Kampf gegen Klischees“ beiträgt.

Start: Venediger-Au-Park direkt am Ausgang U2 Praterstern/Venediger-Au-Park (gegenüber der Shell Tankstelle/ Ausstellungsstraße)  in 1020 Wien
Ende: Volkertplatz (nähe Taborstraße) in 1020 Wien

Die Touren finden jeden Mittwoch von 18 bis ca. 19:30 Uhr statt.
Sprachen: Deutsch
Barrierefrei: ja

 

Teilnehmende über die Tour


„Eine super Tour! Eine großartige Frau, die einem mit ihrem Humor und ihrer Stärke sofort gewinnt. Macht weiter so!“ 
Teilnehmerin aus Wien, November 2017

„Eine sehr spannende Tour, sympathisch rübergebracht und berührend! Sandra war sehr offen und hat gut vermittelt, dass Menschen leichter in die Obdachlosigkeit rutschen können, als uns bewusst ist. Herzlichen Dank für die interessante Tour! Ich werde Euch gerne weiterempfehlen!“ Vertreterin der VinziRast – einer unserer Kooperationspartner, November 2017

„Vor ein paar Tagen habe ich die SUPERTRAMPS-Tour „Wien – mein Zentrum für starke Frauen“ bei Sandra gemacht. Sie erzählte und sprach sehr offen über ihre berührende Lebensgeschichte. Die Tour war für mich sehr bereichernd und auch bewegend, ich kann sie nur jedem empfehlen – ein Highlight bei jedem Wienbesuch.
Liebe Sandra, vielen Dank für deine Informationen und deine offene Art, die diese Tour für mich sehr besonders machte. Wünsch dir alles Gute für deine Zukunft!“
Sabine aus der Steiermark, November 2017

„Sandra ist ein tolle, aufgeschlossene Frau die Hoffnung gibt!“ Teilnehmerin aus Wien, November 2017

„Sandras größte Stärke ist ihre Authentizität. Sie ist so echt und so bewundernswert. Sie gibt den Frauen eine Stimme und setzt sich stellvertretend für mehr Verständnis, Respekt und Mut ein!“ Barbara und Bernd aus Wien, Oktober 2017

„Am Montag durfte ich zum zweiten Mal, gemeinsam mit einer Gruppe angehender Sozialpädagogen eine Führung bei den Supertramps machen, dieses Mal mit Sandra. Und wieder nehme ich ganz viel emotionelle, humorvolle und beeindruckende Momente mit, Respekt und Hochachtung, und ein großes Dankeschön für soviel Vertrauen und Offenheit und auch die Fähigkeit, junge Menschen in ihrem Fühlen und Denken, und ganz sicherlich auch in ihrem Handeln zu beeinflussen. Danke dafür!“ Doris aus St. Pölten, Oktober 2017

„Die Tour mit Sandra war hochinteressant. Sie hat das Thema sehr gut aufgearbeitet und uns anschaulich näher gebracht. Wir waren beeindruckt und wünschen Sandra weiterhin viel Erfolg mit ihren Touren und alles Gute für ihr weiteres Leben.“ Familie Wieninger aus Niederösterreich, September 2017

„Vielen Dank für die interessante Tour. Wenn du am Anfang nicht gesagt hättest, dass es deine erste Tour ist, so hätte ich es nicht bemerkt.Du bist sehr authentisch rüber gekommen. Was mir sehr gut gefallen hat, war dein Wortwitz in deiner Geschichte, obwohl Du schon sehr viel durchgemacht hast. Ich kann nur von mir sprechen, ich habe sehr viel zu deinem Thema dazu gelernt. Bleibe deinem „Mantra“ treu. Ich wünsche Dir viel Erfolg, deine „Chefin“ kann sehr Stolz auf dich sein. Ich werde deine Tour weiter empfehlen.“ Hans-Dieter aus Wien, September 2017

„Sandra – eine starke Frau – authentisch, natürlich, verletzlich… Die  Aufregung bei ihrer ‚angeblich‘ allerersten Tour hat sie perfekt überspielt. Gratulation! Ein ‚Pflichttermin‘ für jedermann‘.“ Rosemarie aus Wien, September 2017

„Vielen herzlichen Dank für einen wirklich sehr bewegenden und gleichzeitig lehrreichen Nachmittag. Du hattest den Mut mit uns Tourteilnehmern deine persönliche Geschichte zu teilen und hast mir dadurch Einblicke gewährt, die ich sonst nicht bekommen hätte. Besonders für mich als junge Frau war es unglaublich bereichernd von dir zu hören, welche Gründe und Ursachen Frauen in die Obdachlosigkeit bringen. Gleichzeitig hast du mit deinen ganz konkreten Erfahrungen das Thema für mich fassbar, greifbar und spürbar gemacht. Und das Ganze mit einem Humor und einer positiven Lebensfreude, die mich mitgerissen und inspiriert hat. Ich werde dich auf jeden Fall weiterempfehlen.“ Ursula aus Wien, September 2017

Eine Tour – zwei Welten

Katrin Kadletz, seit mehr als 15 Jahren staatliche geprüfte Fremdenführerin, hat Anfang 2017 noch misstrauisch an einer SUPERTRAMPS-Tour teilgenommen. Diese Tour jedoch hat sie augenblicklich berührt: Einerseits macht der Einblick in das Leben von Menschen ohne Obdach betroffen, mitten unter uns. Andererseits beeindrucken diese g’standenen Persönlichkeiten ungemein, wissend und weise, was das Leben auf der Straße betrifft. Und so hat die Tourismus-Expertin den Beschluss gefasst, hier kann und will sie sinnvolles beitragen. SUPERTRAMPS hat Katrin Kadletz mit dem bereits erfahrenen Guide Ferdinand zusammengebracht. Das mittlerweile bereits vertraute Duo führt die Teilnehmer*innen entlang am hippen Donaukanal und anschließend durch das schicke Bobo-Servitenviertel. Katrin erzählt historische und kulturelle Geschichten und Fakten aus Wien, Ferdinand ergänzt diese mit interessanten Realitäten aus der Welt der Obdachlosigkeit. Immer wieder und gerne auf Nachfrage rundet er diese mit persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen ab. „Man muss nicht immer nur erbauliche Touren machen oder nur welche, die einen ganz betroffen machen, man kann das auch verbinden, eben mit zwei Welten“, so Tourismus-Expertin Katrin Kadletz über die neue SUPERTRAMPS-Tour.

Start: Obere Donaustraße 26, direkt am Donaukanal beim Otto Wagner Schützenhaus (U2 Schottenring: Ausgang Herminengasse, dann Ausgang Promenadeweg/Donaukanal, neben dem Tel-Aviv-Beach)
Ende: Kreuzung Servitengasse, Berggasse und Porzellangasse

Termine & Anmeldung:
Gerne vereinbaren wir für Sie eine Tour ab 10 bis maximal 30 Personen. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage unter Kontakt.
Sprachen: Deutsch und Englisch
Barrierefrei: ja

Kosten: Freiwillige Spende – Richtwert 25 € pro Person (ermäßigt 15 €), inkl. Headset

Feedback der Teilnehmenden

„Die Tour hat mir sehr gut gefallen! Sowohl Katrin als auch Ferdinand hatten super spannende Dinge zu erzählen. Vielen lieben Dank für die ungewöhnlichen Einblicke!“ Teilnehmer, November 2017

„Ich fand beide sehr sympathisch und habe ihnen gerne zugehört. Das ganze war sehr locker und humorvoll. Werde die Führung auf jeden Fall weiterempfehlen!“ Teilnehmer, November 2017

„Die Rückmeldungen unserer internationalen Gäste zu Katrin und Ferdinands ‚Eine Tour, zwei Welten‘ waren sehr positiv. Sie haben es interessant gefunden, ein differenziertes Bild von Wien zu bekommen. Die Headsets waren praktisch, weil man sich frei bewegen und trotzdem ‚ganz Ohr‘ sein konnte. Ferdinand hat sich mit seinen Englischkenntnissen sehr tapfer geschlagen. Wir waren sehr zufrieden!“ Umweltbundesamt, Juli 2017

Wien – meine wilden 80er

Renate ist ein echtes Wiener Praterkind, ihre Jugend hat sie größtenteils dort verbracht. Deshalb sagt sie von sich selbst, dass sie „redet, wie ma die Pappn gwochsn is“. Diese offene und ehrliche Art begleiten die Teilnehmer*innen während der gesamten Tour.  Start ist der berühmt-berüchtigte Praterstern, der die Besucher*innen schon mal in ein hartes Stück öffentlichen Raum eintauchen lässt. Von der Rauheit des Sterns geht es direkt in das Vergnügen des Parks. Renate erklärt, warum dieser, für den täglichen Gast vielleicht nicht offensichtlich, auch ganz schön rau sein kann. Außerdem zeigt sie ihre persönlichen Favorit-Plätze und erzählt, wie sie sich dort als Obdachlose tagsüber beschäftigt hat. Weiter geht es in das Stuwerviertel, über das Supertramp Renate viele spannende, schockierende und gleichzeitig hoffnungsvolle Geschichten auf Lager hat. Zum Beispiel, wo genau sie auf der Straße übernachtet hat und mit welchen Problemen sie dabei konfrontiert wurde. Auf ihrer Tour möchte Renate nicht nur auf die Schattenseiten eines Lebens auf der Straße hinweisen. Ihre Tourteilnehmer*innen lernen unter anderem, dass Renate auch viele schöne Begegnungen und Momente erleben hat dürfen. Erfahren wird man außerdem, was sich in den letzten Jahrzehnten in der Wohnungslosenhilfe so alles zum Positiven gewendet hat. Und wie sie es aus eigener Kraft wieder heraus geschafft hat. Renate hat auch einen Traum, ein persönliches Ziel, das sie gegen Ende der Tour verraten wird.

Start: Praterstern (direkt beim Ausgang Richtung Prater/Riesenrad, im Freien vorm Prater Wirt) in 1020 Wien
Ende: Praterstern (beim U-Bahn Abgang U1/U2) in 1020 Wien

Die Touren finden jeden Donnerstag von 18 bis ca. 19:30 Uhr statt.
Sprachen: Deutsch
Barrierefrei: ja

 

Teilnehmende über Renates Tour

„Renate ist eine sehr witzige, lebensfrohe Person, die ihre persönliche Geschichte ganz geschickt in ihre kurzweilige Tour einfließen hat lassen. Es war sehr interessant, mit ihr durch ihre „frühere Heimat“ zu spazieren und dabei mehr über ihre Überlebensstrategien zu erfahren. Ganz anders als Ferdinands Tour und genauso interessant, nur eben aus einem anderen Blickwinkel. Danke, danke!“ Daniel aus Wien, November 2017

„Renate macht das ganz toll und ist eine voll liebe. Es hat allen gut gefallen und wir danken ihr auch für ihre Aufrichtigkeit und ihren tiefen Einblick in ihr Leben.“ Gudrun aus Wien, Oktober 2017

„Hatte heute eine Führung mit Renate…informativ, manchmal sehr berührend und unter die Haut gehend, aber auch sehr humorvoll! Sehr sympathische Frau und ich wünsch ihr nur das Beste!“ Renate aus Wien, Oktober 2017

„Vielen Dank liebe Renate. Du hast uns gezeigt, wie ein Mensch mit Mut, Kraft entwickeln kann. Kompakt und prägnant! Sehr empfehlenswert : )“ Armagan aus Wien, Oktober 2017

„Wir kommen aus einer kleinen Stadt in OÖ und bei uns ist Obdachlosigkeit nicht präsent. Wir waren alle sehr betroffen, Details aus Renates Leben, präsentiert mit einer kräftigen Portion Humor, zu erfahren. Gerne empfehlen wir die Führungen weiter, denn es ist nicht selbstverständlich mit einem goldenen Löffel auf die Welt zu kommen. Nochmals herzlichen Dank an Renate für diese Erfahrung.“ Verein Denkanstoß aus Niederösterreich, September 2017

„Renate ist für mich authentisch, rücksichtsvoll und ehrlich rübergekommen und hat die Führung ganz phantastisch gestaltet.“ Henrietta aus Wien, Juni 2017

„Ich war beeindruckt von der Authentizität mit der Renate die Tourteilnehmer durch die Jahre ihres Lebens als Obdachlose im Wurstelprater erzählt.“ Claudia aus Niederösterreich, Juni 2017

„Danke Renate für die tolle Führung gestern!! Es war echt toll und lehrreich, dass du uns mal deine Seite vom Leben gezeigt hast. Ich möchte dir im Namen der gesamten Gruppe danken und auch ein großes DANKE an die Supertramps und unsere Berufsschule, dass sie uns diese Führung ermöglicht haben!“  Lilijana aus Wien, Juni 2017

„Wir waren sowohl von Renate mehr als begeistert und haben diese Exkursion als die interessanteste Exkursion aller bisherigen tituliert. Dies kann als wirklich große Wertschätzung eingeordnet werden, da wir wirklich viel unternehmen und kennen lernen und wir sehr kritisch sind.  Wir erhielten fachliche Informationen, durften in die Welt der Obdachlosigkeit eintauchen und vor allem wurden mit viel Vertrauen konfrontiert, denn es wurden noch so persönliche Fragen beantwortet. Besonders betonen möchte ich noch den Humor und die tolle Art der Kommunikation mit jungen Menschen!! Dies ist wirklich mehr als gelungen. Ich wünsche Ihnen und vor allem ihren Guides noch ganz viele Exkursionen und viel Erfolg mit ihrem tollen Angebot und den tollen Guides! Es war ein nachhaltiges und beeindruckendes Erlebnis!“ Doris aus St. Pölten, Juni 2017

„Wir hatten die Ehre, bei Renates Tourpremiere dabei zu sein. Nach anfänglicher Nervosität verstand es Renate sofort, uns ihre Welt des Praters näher zu bringen und uns Lust auf weitere Touren von Supertramp zu machen. Renate gewährt mit ihrer natürlichen, sympathischen Art einen Einblick, den man sonst kaum bekommt. Noch mal einen großen Dank dafür!“ Viktoria & Kaleb aus Wien, Juni 2017

Wien – meine unverhoffte Hoffnung

Dreieinhalb Jahre hat Ferdinand in ungenügenden Wohnverhältnissen verbracht. Während dieser Zeit hat er sich ein reiches Wissen angeeignet, welches er bei seinem Spaziergang durch den 16. und 17. Bezirk wiedergibt. Er zeigt Plätze, an denen es gratis Essen und Kleidung gibt, wo man unbemerkt die Toilette benutzen oder sich kurz aufwärmen kann. Wir machen Halt vor dem Haus, in dem er seinen kranken Vater pflegte und vor der Polizeistation, wo über mögliche Gesetzeskonflikte mit Obdachlosen reflektiert wird. Weitere Stops sind ein Möbelhaus und ein Altersheim, dessen Bewohner Ferdinand immer wieder kleine Jobs zuschanzten.

Start: Wattgasse Ecke Ottakringerstraße, 1160 Wien (bei den Bänken vor der Polizeistation)
Ende: Wurlitzergasse 89, 1170 Wien

Jeden Freitag  von 17 bis ca. 18:30 Uhr.
Sprachen: Deutsch und Englisch
Barrierefrei: ja

Teilnehmende über die Tour


„Lieber Ferdinand, vielen Dank für eine tolle Tour und einen etwas anderen Blick auf Wien. Wir werden Dich und die Supertramps gerne weiterempfehlen! Die 12 Tiroler!“
 Andrea aus Tirol, November 2017

„Ich wollte mich auf diese Weise nochmals bei Hr. Ferdinand bedanken. Die Tour war für mich sehr interessant und verständlich und gab mir neue Einblicke in die Situation der Obdachlosigkeit bzw. der Obdachlosen. Nochmals Danke für die gelungene Tour.“ Gerhard aus Wien, September 2017

„Endlich haben wir es geschafft; unsere erste Supertramps-Führung. Da wir zu dritt blieben kamen wir in den Genuss einer Familienführung. Die zwei Stunden mit Ferdinand gehören mit zum Interessantesten, das wir je in Wien unternommen haben. Ferdinand erwies sich als geistreich, kultiviert und humorvoll und gerade in seiner Person zeigt sich, dass es jeden treffen kann, plötzlich mit Nichts auf der Straße zu stehen. Er beleuchtete uns viele Aspekte dieses schwierigen Daseins und ging auf alle unsere Fragen offen, mit großem Hintergrundwissen ein. Obwohl arg vom Schicksal gebeutelt, wirkt er dabei stets positiv.
DANKE für diese wertvolle Erfahrung. Wir wollen bald wieder eine Supertramps-Tour buchen.“
Andreas aus Wien, Juli 2017

„Sehr Empfehlenswert! Freunde und ich haben eine sehr berührende, informative Tour bei Ferdinand besucht. Nach einer Tour bei SUPERTRAMPS wird das Bewusstsein auf die alltäglichen Dinge, die einen selbstverständlich erscheinen, wieder geweckt!“ Sandra aus Wien, Juni 2017

„Die Führung war sehr berührend und wir haben einen Einblick in das Leben auf der Straße bekommen. Auch die Rückmeldungen meiner FreundInnen war positiv und wir haben wieder den blick für die wichtigen Dinge im Leben bekommen!“ Anna aus Wien, Juni 2017

„Ferdinand erklärt den Weg in die Obdachlosigkeit und alle damit verbundenen Schwierigkeiten anhand seiner persönlichen Geschichte. So wird Obdachlosigkeit ein Stück erlebbar, greifbar, spürbar. Vielen Dank noch einmal an Ferdinand, der seine Sache hervorragend macht, aber auch an das gesamte Team der SUPERTRAMPS – ein wirklich großartiges Projekt, wofür ich schon eifrig die Werbetrommel rühre.“ Katja aus Wien, Mai 2017

„’Obdachlosigkeit kann jeden zu jeder Zeit treffen‘, war für mich wohl einer der einprägsamsten Sätze auf der Tour mit Ferdinand durch den mir wohlbekannten 16. Bezirk. Ein vollkommen anderer Blickwinkel aus der ‚heilen Welt‘ in ein Leben, das sich viele nicht vorstellen können. Ein Großes Dankeschön an Ferdinand, der uns äußerst offen, ehrlich und mit Wiener Schmäh durch seinen Bezirk geführt  hat. Ich wünsche ihm für die Zukunft alles erdenklich Gute und dem gesamten Supertramp-Team weiterhin viel Erfolg bei der Umsetzung einer äußerst innovativen und sinnvollen Idee.“ Barbara aus Wien, Mai 2017

„Wir bedanken uns für die außergewöhnliche Führung! Hr. Ferdinand hat uns vom ersten Moment an beeindruckt , wie er uns „sein Ottakring“ gezeigt hat, und uns seine Geschichte und sein Schicksal erzählt hat. Die Zeit war schnell um, und wir hätten ihm noch lange zuhören können! Es macht einen gleichzeitig betroffen und man erhält doch viele Informationen! Trotzdem kann man kann sich nur annähernd vorstellen, was es heißt, obdachlos zu sein!  Und Hr. Ferdinand hat Charisma und ist ein guter Erzähler, der auch seinen Humor nicht verloren hat, und noch immer (oder wieder?) lachen kann.“ Günther aus Graz, Mai 2017

„Uns hat die Tour sehr gut gefallen!! Anfangs war es ein wenig ungewohnt, dass wir nur zu dritt waren und ich habe ein wenig gebraucht, um „aufzutauen“ :-) Ferdinand war auf jeden Fall ein sehr aufmerksamer und angenehmer Guide, ich habe seine Erzählungen sehr spannend gefunden und die Tour insgesamt sehr bereichernd.“ Sarah aus Wien, Februar 2017

„Durch eine Freund wurden wir auf die Supertramp Touren aufmerksam. Prompt buchten wir gestern eine Tour mit Guide Ferdinand welcher uns bei arktischen Temperaturen gut gelaunt herumführte und uns über sein vergangenes Leben berichtete. Von uns gibt es eine klare Empfehlung, eine Tour bei unserem nächsten Wien Aufenthalt ist auf jeden Fall wieder eingeplant. Liebe Grüße aus Oberösterreich, auch an Ferdinand!“ Michael aus Oberösterreich, Jänner 2017

„Vielen Dank für diese sehr informative Führung. Ferdinand hat uns sehr versiert mit allen Details versorgt. Ein großes Lob für diese soziale Stadtführung. Zum Teil waren die Informationen erschreckend, manche aber auch beruhigend.“ Manfred, Jänner 2017

„Ich möchte mich herzlich für die perfekte Organisation unserer Tour bedanken! Guide Ferdinand hat uns überpünktlich erwartet und ist sehr gut auf seine jugendlichen Gäste eingegangen. Herr Ferdinand hat die ganz heftigen Ereignisse seines Lebens den 14-Jährigen nicht erzählt – sehr einfühlsam! Die Jugendlichen hatten schnell Vertrauen gefasst und sich auch fragen getraut, so dass es zu guten Gesprächen kam. Herr Ferdinand konnte auch sehr schlagfertig auf einige Meinungen reagieren und ich glaube, dass die Tour nachhaltige Wirkungen hatte. Nochmals vielen Dank auch für die Organisation dieser Führung. Ich werde Ihren Verein sicher weiter empfehlen!“ Hemma aus Wien, Dezember 2016

„We’ve enjoyed the tour a lot and have found it very informative. Ferdinand not only speaks clear German but also has a very good command of English, which made it easy for me to follow :) He has a quirky sense of humour too! I have personally felt like I traveled back in time through different stages of his youth throughout the tour. We’ve learnt a great deal about the challenges, difficulties and misunderstandings (or even worse, prejudices) which the homeless people have to face on a daily basis. We’ve also been enlightened on how they’ve come to deal/ cope with the aforementioned obstacles. I’ve then realised how little I had previously understood them or known about their circumstances :( Overall, we would totally recommend the tour and will be very keen to join other tours too!! :)“ Thi aus Vietnam, October 2016

Wien – meine grüne Meile

Als Angelo arbeitslos wurde, wollte er nicht einer von vielen Obdachlosen in der Großstadt sein. Er entschied sich für ein Leben als Vagabund. Sich selbst bezeichnet Angelo als Nomade. Auf seiner speziellen Tour lädt er deshalb zu einem Spaziergang abseits der Betonwüste ein. Er zeigt seine kreativen Schlafplätze und erklärt wie er sich als Nomade über mehrere Jahrzehnte über Wasser gehalten hat. Apropos Wasser; bei einem echten Schiffskapitän an der Donau macht er auch Halt. Und ganz wichtig sind ihm seine Esel, seine langjährigen Begleiter und Beschützer. Bei einer Tour im Juni und Juli wird dringend empfohlen, ein Sackerl mitzubringen. Da tauchen die Teilnehmenden direkt in die Kulinarik eines Nomaden ein und werden noch länger davon zehren. Für alle, die empfindlich gegenüber Gelsen sind, hat Angelo mit Anti-Gelsengeräten vorgesorgt und ermöglicht somit seinen Teilnehmer*innen eine entspannte Tour im wunderschönen grünen Prater.

Start: U2 Station Donaumarina, 1020 Wien (Ausgang Wehlistraße, vor der Bäckerei Ankerbrot)
Ende: Dammhaufen 50, 1020 Wien

Die Touren finden jeden 1. Sonntag im Monat von 14 bis ca. 15:30 Uhr statt.
Sprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch und Spanisch
Barrierefrei: auf Anfrage

 

Teilnehmende über Angelos Tour

„Angelo war sehr nett, er hat das gut gemacht. Wir haben viel von seiner Reise und seinen Eindrücken erfahren. Ich werde Supertramps weiterempfehlen.“ Margot, Juni 2017

„Angelo hat uns einen sehr schönen und informativen Nachmittag beschert. Vor allem der Biberbau und das tolle Schiff entlang der Donau waren Highlights. Er kennt sich mit Flora und Fauna in dieser Gegend ja besonders gut aus. Es hat uns unheimlich gut gefallen. Wir haben viel gelernt und hatten großen Spaß, da uns Angelo natürlich auch mit seinem Humor verwöhnte. Es war eine tolle Tour, wir können nur positives Feedback geben und ich glaube, da kann ich für die ganze Gruppe sprechen. Danke, dass Sie so ein tolles Projekt ins Leben gerufen haben. Wir werden sicher auch noch anderen Supertramps-Touren besuchen!“ Petra, Mai 2017

„Wiener Wege und Schauplätze abseits der touristischen Trampelpfade kennenlernen. Dazu reichhaltige Anekdoten und persönliche Interpretationen der österreichischen Geschichte eines liebenswerten Guides. Angelo, Nomad und Eselliebhaber, hat viel zu berichten und auch jede Menge Humor mit im Gepäck. Sehr sehens- und hörenswert!“ Josef, April 2017

„Angelos Tour führt durch das grüne Wien im Prater und authentisch zeigt er verschiedene Stationen, die in seinem Leben Bedeutung haben. Sein Wissen ist enorm, seine Persönlichkeit sehr stark. Danke für das Erlebnis!“ Claudia, April 2017

„Eine super Möglichkeit Wien aus einer anderen Perspektive zu erleben und sich auf Aughöhe mit Menschen zu unterhalten, die man im Alltag ganz anders wahrnimmt. Eine große Empfehlung!!!“ Veronika, Mai 2016

„Die Sonntags-Tour mit Angelo hat mich zum Nachdenken angeregt und mir gleichzeitig gezeigt, dass Obdachlose nicht anders sind, als Du und ich. Dennoch sind sie ausgegrenzt. Sie haben viel zu erzählen und wir können Einiges von ihnen lernen! Das war bestimmt nicht meine letzte Tour! Vielen Dank dafür, dass ihr Eure Welt und Euer Wissen mit uns teilt!“ Susanna, April 2016

Wien – mein (un)gemütliches Nachtquartier

Auf Roberts Tour lernen die Teilnehmenden unterschiedliche Schlafplätze kennen: zwei Notquartiere, zwei Stellen im öffentlichen Raum, einen Container und die sogenannte versteckte Wohnungslosigkeit. Versteckt wohnungslos sein bedeutet, von anderen Menschen in deren privaten Wohnräumen geduldet zu werden. Daraus entsteht ein extremes Machtverhältnis, das meistens mit sexuellen Dienstleistungen verknüpft ist. Jede Form von Wohnungslosigkeit hat andere Nachteile. Aspekte wie Kälte, mangelnde Privatsphäre, verschmutzte oder fehlende sanitäre Anlagen und Kontrolle müssen abgewogen werden.

Start:  Kreuzung Rennweg 82 und Lissagasse 1, 1030 Wien
Ende: Enkplatz, 1110 Wien

Jeden Samstag von 15 bis ca. 16:30 Uhr.

Sprachen: Deutsch, Englisch und Ungarisch
Barrierefrei: ja

Teilnehmende über die Tour


Wir haben mit Robert eine Tour im 3. Wiener Gemeindebezirk gemacht, wo er uns zu unterschiedlichsten Plätzen geführt hat: von einem Notschlafquartier bis hin zu seinem ehemaligen Schlafplatz unter freiem Himmel und noch ein paar weiteren sehr interessanten Stationen. Die Tour war sehr beeindruckend und gibt einen Einblick in eine „Unterwelt“ von Wien, die einem als Wien-Bewohner verborgen bleibt bzw. die man nur aus der Ferne wahrnimmt, wenn überhaupt. Robert ist ein super Guide, der einem diese Parallelwelt von Wien näher bringt, jede Frage beantworten kann und mit ganz viel Herzlichkeit, Humor und Offenheit diese Tour für uns alle zu etwas ganz besonderem und unvergesslichem gemacht hat. Man erfährt, welche Hilfsangebote es für Obdachlose in Wien gibt, wie schwierig oftmals der Zugang zu Notschlafstellen ist und welche „Hierarchien“ es unter den Obdachlosen gibt.
Ich kann jedem nur empfehlen bei Supertramps eine Tour zu machen, da man ganz nah und direkt erfahren kann, wie sehr Menschen am Rande der Gesellschaft für ihr Überleben bzw. den Weg zurück in ein geregeltes Leben kämpfen müssen. Regina, Oktober 2017

„Wir waren alle schwer beeindruckt von Roberts Offenheit und Talent, diese Führung derart informativ sowie interessant zu gestalten,
es war für uns sehr spannend und lehrreich, wir werden euch auf jeden Fall weiterempfehlen! „
 Walter Zarbl, Projektleitung VHS Jugendcoaching Simmering, Juli 2017

„Unser Führer (Robert) war sehr freundlich und lustig. Sofortige Antwort auf jegliche Fragen. Netter Typ mit sehr viel Anstand. Kann man nur weiter empfehlen. Nochmal ein großes Dankeschön für die Führung.“ Bastian, Juni 2017

„Von allen meinen KollegInnen habe ich nur begeistertes Feedback zurück bekommen. Ich selbst war von der Tour sehr überrascht. Ich hatte mit allgemeineren Informationen zum Thema Obdachlosigkeit gerechnet und stattdessen eine sehr persönliche Geschichte bekommen und einen sehr interessanten Menschen kennengelernt. Das hat mich wirklich berührt. Alle unsere Fragen wurden vollständig beantwortet. Sowohl die allgemeinen als auch die persönlichen. Dafür dass Robert wie die meisten anderen Obdachlosen unter fehlender Privatsphäre leidet, hätte ich so eine Offenheit nie erwartet.“ Corinna, Juni 2017

„Danke nochmal an Robert für die Tour – war trotz Regen echt geschmeidig und interessant – sympathischer Typ. Werde sicher demnächst eine weitere mitgehen 😉 Englisch hat auch gepasst.“ Michael, Juni 2017

„Robert war überpünktlich, war sehr engagiert und hat alle unsere Fragen ausführlich beantwortet. Ich denke besser geht es nicht. In diesem Sinne ein Bravo für Robert und für die Idee via Supertramps die Menschen sensibler für diese Thematik zu machen.“ Micheline, Mai 2017

„Wir hatten am Sonntag eine sehr aufschlussreiche Tour mit Ihrem „Supertramper“ Robert.  Es tut uns „normalen“ Bürgern einmal ganz gut, Einblicke in das Leben der Menschen zu erhalten, die abseits unserer Gesellschaft stehen. Wenn man hört, wie diese ihr tägliches Leben fristen müssen, wird man sehr nachdenklich und unsere kleinen Sorgen total belanglos.“ Leopoldine, Februar 2017

„Es war zwar ein wenig deprimierend zu sehen, wo Robert geschlafen hat. Aber er war so ein Netter und die Tour war ganz hervorragend. Vielen Dank!“ Rosina, Februar 2017

„Die Tour mit Robert war ganz fantastisch. Er hat uns ganz super an seine Welt herangeführt. Eine sehr bereichernde Erfahrung und eine vollkommen neue Perspektive auf Wien. Werde bei Gelegenheit sicher noch Touren mit anderen Guides machen“ Annika, Dezember 2016

„Robert hat die Tour so toll geleitet, es war so spannend ihm zuzuhören und er machte das alles in einem Rahmen, indem man sich traute alles zu Fragen. Nichts wollte er irgendwie verheimlichen, ganz unverblümt sprach er über alles und beantwortete die Fragen mit so viel Aufrichtigkeit. Es war so spannend, rührend, interessant,… alles zu gleich! Ein großes Lob an ihn!“ Anna, Dezember 2016

„Robert hat uns in einer angenehmen Art und Weise von seinen Erfahrungen, seinen Schlafplätzen und seinem Leben erzählt und unsere unzähligen Fragen geduldig beantwortet. Ich möchte ihm ein großes Lob dafür aussprechen, wie er das gemacht hat. Sein hartes Schicksal hat mich sehr berührt und was mir gefällt an ihm: Robert ist trotzdem ein fröhlicher, sehr positiv und hoffnungsvoll gesinnter Mensch, von dem man viel lernen kann! Überhaupt haben viele von uns gestern festgestellt, dass die Idee Ihres Vereines sehr gut ist, Gratulation!“ Ingrid, Oktober 2016

„Waren mit Robert unterwegs! Verstanden uns super, es war interessant, heftig und auch lustig zugleich. Schätzen sehr woran er uns teilhaben ließ, auf irgendwie selber Augenhöhe, das war besonders toll. Absolute Empfehlung!“  Lien, Juli 2016

„Gestern habe ich an Roberts Tour teilgenommen: Er hat eine bewegende Geschichte verwoben über Ohnmacht, Gewalt, Gewitztheit und Würde.
Danke Robert, danke Supertramps, für diesen besonderen Blick auf Wien!“ Viera, Juni 2016

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